Anfangs dachte ich, dass mein Studium kinderleicht wird -  was auch verständlich war, denn eine meiner ersten Vorlesungen beinhaltete das Malen von Kreisen in verschiedenen Größen, Farben, Schattierungen etc. und der Verteilung dieser auf einem Blatt Papier. Das hatte im Nachhinein betrachtet, durchaus einen Sinn. Die ersten drei Semester drehten sich auch rein um Darstellung, Designregeln und Kunst-/Kultur-/Designgeschichte, während es in den späteren Semestern mehr in den Bereich der BWL/VWL, Schutz-/Designrechte und Marketing ging. Das Gute daran ist, dass man nicht nur das reine „designen und gestalten“ im Studium hat, sondern auch andere Teile der ganzen „Bandbreite“ des Berufsfelds (kennen)lernt, z.B. wie Vertrieb und Werbepsychologie.

Da es sich um ein berufsbegleitendes Studium handelt, sind wir eine kleine, aber sehr gemischte Zahl an Kommilitonen. Es gibt blutige Anfänger wie mich, aber auch erfahrenere Leute, die schon 20 Jahre Berufserfahrung haben. Das Positive daran ist, dass man auch untereinander voneinander lernen kann. Doch anfangs ist das Leistungsniveau sehr unterschiedlich, was auch von manchen Dozenten nicht berücksichtigt wurde und mich manchmal zur Verzweiflung brachte. Aber das spornt umso mehr an, besser zu werden! Bei einer Ausbildung hingegen hat man mehr Mitschüler in der Berufsschule, mit denen man sich auf dem gleichen Level befindet. (Talentunabhängig 😃)

Durch die freie Zeiteinteilung, wie man sein Projekt bis zum Abgabetermin fertigbekommt, lernt man vieles in Eigenregie und muss selbstständig arbeiten. Was an sich gut ist, aber für mich manchmal zum Problem wurde – während man in einer Ausbildung täglich mit den gängigen Programmen arbeitet und jemanden hat, der einem über die Schulter schaut, muss man sich selbst durch Skripte oder Tutorials im Internet zu InDesign und Co. durcharbeiten. 

Aber jetzt absolviere ich ja mein Praxissemester und durch die tägliche Anwendung der Programme und Tipps und Tricks von Yvonne findet man sich schnell ein und es macht sehr viel Spaß! 

Was ist besser bei Grafikdesign – Studium oder Ausbildung?

Schlussendlich muss das Jeder für sich selbst entscheiden – will ich jetzt Geld verdienen und arbeiten oder kann bzw. will ich eventuell später durch einen „höheren“ Abschluss längerfristig mehr Geld verdienen? Ich persönlich finde, man lernt im Studium mehr über die Historie des (Grafik)Designs, aber auch allgemein viel über Kommunikation. Bei einer Ausbildung ist man schon in die Arbeitswelt integriert, man lernt manches schneller und vorerst vielleicht auch mehr als eine Studentin – zumindest was die Programme angeht. Aber ich würde mich jederzeit wieder für das Studium entscheiden, schon allein wegen der Freizeit – wir sind schließlich später lange genug im Berufsleben! 😉

 

 

Name: Theresa Hofmann

Aufgabenbereich:
Designs für interne Flyer/Broschüren/Websites, Unterstützung bei Kampagnen, Facebook Posts, Parkkarten, etc.

Dabei seit: März 2017

Dauer: 6 Monate

E-Mail: 
theresa.hofmann@tonkom.de

Motto: Nichts, was sich zu haben lohnt, fällt einem in den Schoß.

Cindy Distler

Cindy Distler ( Sales Force One )

Unsere Marketing- und Vertriebsfachfrau Cindy kreiert mit frischen Ideen ein individuell stimmiges Konzept für jeden unserer Kunden. Mit Einfallsreichtum und rhetorischer Raffinesse punktet sie aber auch beim Texten für die Facebook Seite oder den Blog.

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