Mobile First Webentwicklung

Das Internet ist im ständigen Wandel. Nach wie vor erobern immer neue Technologien, Möglichkeiten und Trends die online Welt und so müssen auch wir bei TONKOM als Werbeagentur uns regelmäßig mit neuen Methoden und Techniken befassen. Gerade im Bereich der Webentwicklung ist es wichtig immer „am Ball“ zu bleiben um unseren Kunden stets optisch wie technisch modernes Webdesign bieten zu können. Auch der Trend zum mobilen Surfen entwickelt sich weiter. So sind heute je nach Website teilweise bereits mehr Suchanfragen im Internet von Smartphones oder Tablett-PCs, als von Desktop Computern zu verzeichnen. Bereits Im Jahr 2014 nutzten knapp 70 Prozent der Internetnutzer auch mobile Netze zum Surfen. Tendenz steigend.

Daher ist es nicht verwunderlich, dass sich das responsive Webdesign durchgesetzt hat, das heißt dass die meisten neuen Websites heute explizit auch für mobile Endgeräte entwickelt, angepasst und getestet werden. Der Mobile First Ansatz bedeutet dabei, dass man beim Layout und der Entwicklung von Websites die mobile Ansicht einer Website als Ausgangsbasis nimmt, um dann erst im nächsten Schritt die Darstellung der Website für größere Bildschirme auszubauen.

Neue Methoden für kleinere Displaygrößen

Auf mobilen Endgeräten steht im Allgemeinen durch die kleineren Displays weit weniger Platz zur Verfügung, um die Inhalte der Website ansprechend zu präsentieren. Beginnt man mit der „mobile“ Ansicht zuerst, so muss man sich schon beim Gestaltungsprozess – wie auch bei der technischen Umsetzung – auf das Wesentliche konzentrieren und genau überlegen, welche Informationen wirklich notwendig sind und welche unter Umständen auch weggelassen werden können, es also nicht in die mobile Ansicht „schaffen“. Das gilt unter Anderem für große Bilder bzw. Grafiken, für aufwändigere Effekte, aber teils auch für altbekannte und etablierte Funktionen, die in den mobilen Ansichten eventuell nicht greifen.

So gibt es bei vielen Smartphones und Tablet Computern z.B. keinen Mauszeiger, der beim Überfahren eines Objektes mit der Maus(hovern) z.B. ein Klappmenü öffnen könnte. Auch müssen die Menüpunkte ausreichend groß sein, um mit dem bedienenden Finger sicher gedrückt werden zu können.

Gerade durch die unterschiedliche Bedienung von mobilen Endgeräten (Touch, Gesten, etc.) im Vergleich zu Desktop Computern ergeben sich so auch geänderte Anforderungen an eine mobile-optimierte Website. Zudem gibt es auf Smartphones nützliche Funktionen, die auf stationären Geräten oft keinen Sinn machen. So ist es zum Beispiel möglich einen „Telefon-Button“ so zu verlinken, dass das benutzte Smartphone beim Klick auf den Button die entsprechend hinterlegte Telefonnummer wählt.

Beschränkung als Vorteil nutzen

Da man sich durch die Mobile First Strategie bei der Entwicklung zunächst auf die wesentlichen Inhalte und Funktionen einer Website beschränken muss, erhält man bei der Planung einen guten Überblick der Kernfunktionalität und der wichtigsten, zu vermittelnden Inhalte. Das heißt, man weiß genau, welche Texte, Bedienelemente und Funktionen zwingend auf allen Endgeräten nutzbar sein müssen, und welche weiteren Elemente die Website z.B. in der Desktop Version zusätzlich aufwerten (können).

Diese Erkenntnisse sind vor Allem im Endkundenbereich sehr wichtig. Ist z.B. in einem Online-Shop der Bestellvorgang bei mobiler Nutzung eher umständlich oder unübersichtlich, wendet sich der potentielle Käufer schnell ab. Das kostet Umsatz und das –falls der verlorene Kunde bei der Konkurrenz landet– sogar langfristig. Aus dem Mobile First Ansatz ergibt sich aber noch ein weiterer Vorteil:

Google und responsive Websites

Seit Ende April 2015 wertet Google Websites, welche nicht für mobile Endgeräte optimiert wurden konsequent ab. So wird der steigenden mobilen Nutzung des Internets Rechnung getragen, um Benutzern mit mobilen Endgeräten die bestmöglichen Suchergebnisse präsentieren zu können.

Durch die Verwendung von Mobile First erhält man von Anfang an eine inhaltlich und funktional vollwertige mobile Version der betreffenden Website, die durch gute Strukturierung und schnelle Ladegeschwindigkeit auch in den Google Ergebnissen punktet.

Abschließend lässt sich sagen, dass der Mobile First Ansatz prinzipiell einige Vorteile bietet, von denen nicht nur die mobilen Versionen einer Website, sondern auch die Desktop Varianten profitieren können. Es ist jedoch für uns nicht das Nonplusultra, welches wir bei allen unseren neuen Websites einsetzen. Vielmehr ist es wichtig, für das jeweilige Projekt die richtige Methodik zu finden, um zielgruppenorientiert das zu erreichen, was mit der Website bezweckt wird. Dabei ist die Mobile First Strategie ein weiterer möglicher Ansatz in unserem Repertoire. So entstehen derzeit auch bei TONKOM Websites mit dem Mobile First Ansatz und die Ergebnisse können sich sehen lassen.

Quellen: statista.com

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Thomas Hauenstein

Thomas Hauenstein ( Ticket Warrior )

Dieser Name spricht Bände! Das Programmieren von Websiten ist Thomas‘ Leidenschaft. Dabei lässt er sich von technischen Problemen nur selten aus der Ruhe bringen und probiert so lange aus, bis wirklich alles „bassd“.

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